Die World Games of Mtb werden seit 19 Jahren in Saalbach Hinterglemm ausgetragen. Jahrelang waren wir als Team, mehr oder weniger, in den verschiedenen Disziplinen vertreten. In den letzten zwei Jahren, war es eher still geworden.

Dieses Jahr machten wir (Steffi R. und Diana) uns auf den Weg ins schöne Hinterglemm. Steffi war eigentlich dran Schuld, dass es soweit gekommen ist, denn wir beide fahren nur noch zum Spaß auf dem Big Bike durch die Gegend. In diesem Jahr standen bisher nur Enduro- und Marathonrennen auf dem Programm.

Aber da half das ganze Geheule nichts (was noch schlimmer wird), denn die ersten Trainingsläufe standen auf dem Programm. Donnerstag hatten wir #oldchicks es leider nicht mehr hinbekommen anzureisen und so cruisten  wir uns entspannt ein.

Das Wetter hielt am Tag der Quali und der Boden trocknete immer mehr ab. Selbst das ach so verhasste Wurzelstück war befahrbar.  Das Einzige was gar nicht hielt, waren unsere Nerven. Da wussten wir auch wieder, warum wir solche Geschichten eigentlich nicht mehr machen. ++AUFREGUNG++ Steffi konnte nicht richtig schlafen, Diana war am Start fix und fertig. Trotzdem fuhren wir eine solide #oldchickszeit nach unten. Da die Quali unser vierter „Trainingslauf“ war, gings nur darum zu überleben. Für Samstag war klar, da is noch Luft nach oben.

Weil es so schön war, gings anschließend noch zum Ausfahren auf den Hacklberg. Da kann man dann auch mal die Bremse aufmachen, ist ja schließlich keine Quali.

Zurück in der besten Unterkunft ever (Chalet Augustine) bei der besten Gastfamilie Johansson Jones, gabs noch ein bisschen Trainingstalk mit Familie Abbou, die bei uns in der Villa wohnte. Mit ein paar Profitipps, sollte es am nächsten Tag also klappen.

Samstag Morgen war eher so Pflegestufe 1 im Altersheim angesagt. Alles tat weh, wir spürten jeden Muskel und schleppten uns zum Frühstück mit unseren neuen Mitbewohnern. Familie Abbou war da deutlich besser drauf, denn Yana und Yannik waren schon fertig fürs Training. Wir hofften, dass ein bisschen Abboukönnen in unser Müsli gefallen war. #abwarten

Rauf auf den Berg, erster Trainingslauf. Unter dem Motto: „Wenns nicht weh tut, dann ist es auch kein ordentlich Muskel“ schrubbten wir die ProLine runter. Das Müsli musste wohl noch wirken. Beim zweiten bis vierten Lauf wurde es dann immer besser und wir zogen uns in unsere Unterkunft zurück. Nochmal Bike checken, feststellen das alles locker ist und die Profis um Hilfe anflehen. Danke an dieser Stelle noch mal an Yannik, der Dianas Bike fit gemacht hat :).

Danach Mittagessen ins Gesicht geschmissen, Rüstung angelegt und auf zum Start. Steffi startete vor Diana in der Womens Expert Klasse und kam gleich am Anfang nicht ins Klickpedal.

Läuft bei uns.

Wir beide hatten das Mantra von Harry im Kopf: „Nach jeder Kurve pedalieren, nach jeder Kurve pedalieren!“

Gut, es wäre wahrlich noch ganz schön viel mehr Luft drin gewesen aber wir beide kamen heile und glücklich ins Ziel. Steffi verteidigte ihren 9ten Platz und war 12 Sekunden schneller. Diana blieb auf Platz 7 und konnte  7 Sekunden raus fahren. Im Gegensatz zum Jahr 2014 heisst das in Zahlen: Diana 31 Sekunden schneller und Steffi 23 Sekunden. OLD but GOLD:)

Was zu feiern gabs dann aber trotzdem. Alle drei Abbous standen auf dem Treppchen. Fred 1 / Yana 3 / Yannik 3 – die Freude war mega.

Nachdem wir nochmal Hacklbergtrailen waren, gingen wir gut gelaunt zur Pastaparty/Siegerehrungs/Partyarea. Mit Gerry & Gary hieß es dann: „Party On!“ und der Club der Dancingqueens wurde geründet:)

Es war mal wieder ein mega gutes Wochenende, mit vielen alten und neuen tollen Freunden und ein bisschen mehr Lust auf DH-Rennen. Wir kommen wieder.

 

 

 

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