Ganz in diesem Sinne wurde das zweite Rennen der Enduro-One Serie 2017  zum ersten Mal im malerischen Aschau an der Kampenwand veranstaltet und lockte knapp 400 Biker ins Chiemgau.

Samstag 27.05. – Trainingstag

Etwas abgeschlagen von der kurzen aber knackigen Arbeitswoche und leicht angeschlagen vom Heuschnupfen machte ich mich bei strahlendem Sonnenschein auf zur Kampenwand, um mir die drei Stages, die zum Training ausgeschrieben waren zu besichtigen und um abschließend beim Prolog um eine möglichst frühe Startzeit am Sonntag zu kämpfen.

Schnell wurde klar, dass es der Anstieg zu den Stages ganz schön in sich hat und nicht selten hörte ich wie einige Fahrer hinter mir dem guten alten Umwerfer nachtrauerten – Trend hin oder her, hier bin ich sehr happy über mein 2-fach 😉
Nach dem kurzen aber knackigen Anstieg folgten alle drei freigegebenen Stages direkt hintereinander und schnell war klar, dass die Herausforderung weniger an kniffeligen Passagen liegen wird sondern eher darin auf den relativ kurzen Stages schnell ins Rennen zu finden und keinen Platten zu riskieren. Nach dem Training verblieb noch genug Zeit sich vor dem Prolog nochmals zu stärken und die Idylle der kleinen Gemeinde zu genießen.

Prolog

Der Start des Prologs war direkt am Schloss Hohenaschau und nun galt es so schnell wie möglich die Kehren auf losem Untergrund Richtung Ziel zu bewältigen und sich von der mega Stimmung an der Strecke ins Ziel schreien zu lassen. Mit 51:88 Sekunden und einem 7. Platz konnte ich mich zufrieden auf den morgigen Renntag freuen.

Sonntag, 28.05. Race Day

Um 11 Uhr ging es los auf die Strecke und unweigerlich entzerrte sich die Startergruppe am steilen Anstieg recht schnell. Stage 1 und 2 waren noch unbekannt, aber ähnlich wie die bereits bekannten Stages waren auch diese recht kurz und schnell, so dass ich das Gefühl hatte noch gar nicht richtig im Rennmodus angekommen zu sein, als breits das „Finish“-Schild in Sicht war.

Nun galt es nochmals den kurzen, knackigen Anstieg ( insgesamt knapp 800hm auf 15km) zu überwinden und unweigerlich geisterte mir der Spruch “ I gangat gern auf’d Kampenwand, wann i mit meim Radl kannt“ durch den Kopf 😉

Nun ging es auf Stage 3 und 4, zwei kurze aber schnelle Stages und vor allem auf Stage 4 musste die Linienwahl und der Luftdruck in den Reifen bewusst gewählt werden oder man gesellte sich nach der Stage zu den zahlreichen Fahrern, die ihre platten Reifen flickten oder gar über ihre kaputten Felgen klagten. Zum Glück überstand ich beide Stages pannenfrei und freute mich auf Stage 5, eine etwas längere Stage, die über eine Brücke und mit ein paar Tretpassagen Richtung Festivalgelände führte. Nun galt es ein weiteres mal hoch zum Schloss Hohenaschau und ein weiteres Mal über die Strecke des Prologs ins Ziel zu shredden. Nicht nur die Strecke hatte sich durch die vielen Fahrern verändert, auch die Stimmung an der Strecke hatte sich regelrecht in einen Hexenkessel verwandelt.

 

Als Fazit des Tages bleibt mir nur übrig https://www.enduro-one.com/ für die super Organisation unden Zuschauern und Fans für die super Stimmung zu danken. Aus meiner Sicht auch ein super Rennen für jede Einsteigerin! Und auch für den Nachwuchs, die „Wild Childs“ oder E-Biker gab es die Möglichkeit sich zu messen.

Mit einem 9. Platz bei 37 Starterinnen bin ich zum Saisoneinstieg völlig zufrieden, lediglich die relativ geringe Gesamtzeit von 09:03:04 Minuten weckt den Wunsch nach mehr/längeren Trails im nächsten Jahr.

Hier ein paar Impressionen in bewegten Bildern:

https://www.enduro-one.com/news/471-film-ab-das-video-aus-aschau

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