So, an der Stelle muss man ehrlich zugeben, dass wir – Diana, Steffi R., Steffi F. und ich (Laura) – bei der Anreise eher skeptisch waren, was der Bikepark sein soll. Je näher man kommt, desto flacher wird die Gegend und dann gab es keinen Berg, sondern eher einen Hügel – knapp 100 hm und da hat man angeblich 7 Lines rein gebastelt…

Der Ausblick passt schon mal

 

Der Bikepark liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Pferdezucht und die Betreiberfamilie um Graham muss man auf jeden Fall kennenlernen (und sich dringend mit allen Hofhunden anfreunden!).

Alles auf der Anlage ist sehr sauber und gepflegt und echt nett gemacht, von den Duschen etc., die in einem früheren Pferdestall sind, über das kleine Restaurant, dass sie auch selbst betreiben. Graham war ab der ersten Mail typisch irisch super freundlich und hilfsbereit. Auf den Stellplätzen zwischen Pump Track und Restaurant (kein schlechter Ort für eine Übernachtung! 😉 ) kann man entspannt gegen eine kleine Gebühr campen und gleich in der Früh im ersten Truck nach oben sitzen oder am Abend und vor der ersten Auffahrt schon ein bisschen Spaß auf dem Pump Track haben.

Knallhart recherchierendes Blog-Team vor Truck

Also morgens erstmal rauffahren lassen und zum warm werden die Green Line anschauen. Die ist erstaunlich witzig in den Wald gebaut und macht tatsächlich Spaß – schon mal gut!

Dann gibt’s die nächste Runde auf dem Blue Trail. Es wird ein bisschen kurviger und weiterhin sehr spaßig. Ok, Zeit mal den Blue Jumps Trail zu checken. Da stecken ein paar Table Tops und Anlieger Kurven drin und die Strecke bleibt sehr flowig und schnell.

Der nächste ist der Red Jumps Trail. Die Table Tops werden etwas ausgeprägter und man kann mehr Zeit in der Luft verbringen – natürlich nur wer will, man könnte es bestimmt auch komplett rollen – wäre aber definitiv schade drum! 😉

So, dann nächstes Highlight: Burger essen! Die machen Grahams Frau und Tochter selbst mit Rindfleisch aus der Region und auch als wenig Fleisch-Esser kann man die nur empfehlen. Wer gar keine Burger mag: die Kuchenauswahl ist recht umfangreich.

Nachmittag treten wir spontan (Burger und Kuchen…) erstmal den Enduro Climb nach oben und auch der ist wirklich durchdacht in den Hügel gelegt und man kann ein bisschen treten.

Danach geht’s in die drei Black Trails. Da wird es an manchen Stellen ein kleines bisschen steiler und es kommen Wurzeln und Gestein dazu. Trotzdem bleiben die Trails gut zu fahren und es kann notfalls über alles drüber gerollt werden. Zwischen den leicht technischeren Ecken ist es weiterhin flowig und man kann mal kurz entspannen.

Oder, um ehrlich zu sein: die machen sau Spaß! Jeder Trail hat seine leicht eigene Handschrift mit entweder mehr Wurzeln und kurvigeren Abschnitten oder größerem Gestein. Ab einem gewissen Punkt geht es eigentlich nur noch darum möglichst oft den Berg (wir wollen mal nicht so streng sein bei der Begriffswahl) rauf zu kommen, um so oft wie möglich zu fahren! Und immer wieder startet ein „lass den nochmal fahren, der war echt witzig!“ was für jeden Trail mindestens einmal durchlaufen wird…

Was man da in diese doch wenigen Höhenmeter gebaut hat ist durchaus beeindruckend und macht den kompletten Tag einfach nur Spaß!

Wann immer ihr in Irland seid: Unbedingt hinfahren (zufällig kommt man da glaub ich nicht vorbei…), mit den Betreibern ratschen, mit den Hunden spielen, Burger und Kuchen essen und ja keinen Trail auslassen! Dann wird es auf jeden Fall ein großartiger Tag.

Und sobald ich wieder in Irland bin, komme da definitiv nochmal vorbei.

Da müsst ihr hin:  http://www.bikeparkireland.ie/

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