13521896_1382050751821735_1243024896155515269_nIn den vergangen Wochen wurden Steffi und ich zu den Eurobike Media Days 2016 in Kirchberg in Tirol eingeladen, um für euch die neuen Trends in 2017 zu sichten.  Während die Laufräder immer größer und die Reifen immer breiter werden, verirrten auch wir uns schnell im Standarddschungel. Deshalb durften wir mit 210 Journalisten aus 20 Ländern bei 24 Ausstellern mit 27 Marken wie z.B. Marin, Ghost, Vivax uvm. die Weltpremieren der Top-Hersteller anfassen und sogar auf den Trails testen. Dabei zeigten sich Plusbikes(1) sowie neue Standards, wie ein metrisches Dämpfermaß(2), Boost Standard(3) und Türkis als die neue Trendfarbe im neuen Jahr.

Aus alt mach neu – diese Begriffe solltet ihr 2017 beherrschen:

  1. Plusbikes – neben den bekannten 27,5 und 29 Zoll gibt es auch 27,5+ (oder auch B+ genannt), diese haben meist 2,8-3 Zoll breite Reifen
  2. metrisches Dämpfermaß – soll eine bessere Kennlinie und somit ein besseres Dämpfungsverhalten auch für leichte Fahrer bieten
  3. Boost – breitere Naben, Kurbeln und Federgabeln sind für den Wechsel auf 27,5+ nötig

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Trailbikes

Die Bikes werden immer universeller! Trailbikes, die leichtfüßigen und spaßbringenden Alleskönner (für jede Tour) stehen derzeit im Fokus der Bikebranche. Der Trend 2017!? Der Enduro-Trend nimmt hingegen leicht ab. Deshalb lassen viele 2017er Modelle eine Wahl zwischen mindestens zwei Laufradgrößen zu und wir als Radfahrer haben bald die Qual der Wahl. Der Plus-Laufradsatz eignet für die entspannten Touren mit den Freunden und beim Endurorennen verbaut man einfach die „alles-überrollenden“ 29er (soweit die Theorie). Der Radius von 29 Zoll und 27,5+ kann dank genügend Reifenfreiheit an Gabel und Hinterbau (Boost) nun flexibel eingesetzt werden. Im Idealfall hat der trendbewusste Radler künftig ein Allroundrad mit zwei Laufradsätzen, die nach Lust und Laune getauscht werden können.

Wird das die langersehnte eierlegende Wollmilchsau?

Ladybikes

In zahlreichen Gesprächen mit den Ausstellern kam regelmäßig ein Thema auf:

Gibt es ein geeignetes Ladybike?

Was macht ein gutes Ladybike aus?

Und welche Frau fährt ein Ladybike?

Längst ist es nicht mehr nur die Farbe oder das Blümchenmuster auf dem Rahmen, die ein „weibliches“ Rad haben kann. Klar das eigene Bike sollte gefallen, aber die richtige Geometrie und Ausstattung sind noch viel wichtiger. Viele Hersteller stellen sich ernsthaft den Herausforderungen und bieten angepasste Ausstattungsvarianten z.B. mit schmaleren Lenkern oder Damensattel an. Einen für die weibliche Anatomie optimierten Rahmen bieten beispielsweise Liv (Giant) und Ghost an, die ihre Hauptrahmen etwas kürzer gestalten und die Kettenstreben verlängern. Die Sitzposition wird dadurch aufrechter.

Damit soll von der Einsteigerin bis hin zur Fortgeschrittenen Bikerin jede auf ihre Kosten kommen.

Unser Fazit:

Es muss nicht unbedingt ein Ladybike sein, denn wenn ihr euch wohlfühlt und eine gute Sitzposition einnehmt, dann ist das das wichtigste. Überlegt euch viel mehr was ihr damit fahren wollt, denn die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht und lasst euch auch von verschiedenen Händlern beraten oder testet die Bikes auf euren Hometrails.

Die von uns getesteten Bikes könnt ihr bald hier finden.

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