2016-06-04 12.38.39Ich packe meinen Bikerucksack und nehme mit: Erste Hilfe Set, Werk- und Flickzeug, Ersatzschlauch und Pumpe, Regenjacke, Wechselklamotten, Buff, Geld, Telefon und vor allem SCHOKOLADE! Und da ich weder am Bike noch am Rucksack kleinlich bin mit dem Gewicht, darf es auch gerne mal die große 500 g Tafel sein. In Zeiten von absolutem Gewichtstuning und dogmatischen Ernährungsvorstellungen ist dies natürlich ein No Go, aber was soll es. Ich liebe Schokolade und meine Mitfahrer zählen schon immer darauf, dass ich spätestens am Gipfel die Tafel auspacke und Ihnen ein Stück anbiete.

Aber nicht nur am Gipfel ist es praktisch ein kleines Täfelchen zur Hand zu haben, auch in folgenden Situationen bewährt sich das Genussmittel:

  • als Stimmungsaufheller: wenn man mal wieder den Schlauch wechseln muss
  • als Muntermacher: wenn die Beine nicht mehr wollen
  • als Tröster: z.B. nach einem doofen Sturz
  • als Bestechung: wenn die Kinder nicht mehr im Hänger sitzen wollen
  • als Belohnung: für eine besonders steile Auffahrt oder eine gut gefahrene Trailpassage
  • als Mundtot-Macher: um den Dauerschwätzer einmal zum Schweigen zu bringen (hilft nur kurzzeitig)
  • als Kaffeekeks: die Espressekanne am Berg liegt ja sehr im Trend, und was passt besser zu einem Espresso als ein kleines Stück Schokolade?
  • als Flirtmittel: um endlich den süßen Mitfahrer aus der Gruppe einmal unverfänglich anzusprechen

Dabei ist es übrigens recht entscheidend, welche Schokolade man dabei hat. Hat man z.B. ein gemischte Packung von Ritter Sport dabei, ist zu beobachten, dass die Sorten Marzipan und Nougat immer erst ganz zum Schluß genommen werden. Die also lieber im Tal lassen. Am beliebtesten sind die Klassiker Alpenmilch und jegliche Nussvarianten. Die zartbitteren Schokoladen sind zwar auch sehr lecker, aber auf dem Berg meist nicht die erste Wahl. Dafür kommen Kinder-Schokolade und Toblerone (ob hier die Form eine Rolle spielt?) immer sehr gut an.

Einziges Manko der Schokolade – nein, sie macht nicht dick – sie SCHMILZT. Bei zu heißen Temperaturen also besser auf Gummibärchen oder das Eis auf der Alm umsteigen.

Wer jetzt noch gute Gründe kennt, die Schokolade nicht mit auf Tour zu nehmen, der behalte diese bitte für sich. Wer sie einfach vergessen hat und mir irgendwo auf dem Weg begegnet, der kann mich aber gerne auf ein Stück anschnorren 😉

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