Die Zeitumstellung ist bereits Geschichte und neben den längeren Abendstunden wird die Sonne auch wärmer. Mittlerweile verschwindet auch der letzte Schnee und das Gefühl endlich wieder jedes Wochenende auf dem Rad zu verbringen, löst ein großes Kribbeln aus.

Noch bevor die Saison so richtig startet, setzt sich wohl jeder kleinere und größere Ziele. Endlich einen bestimmten Sprung machen, ausgewählte Rennen oder gar die ganze Rennserie mitfahren und so weiter und so fort…
Doch um solche Ziele zu erreichen oder um noch flotter auf dem Radel unterwegs zu sein, bedarf es auch oft noch zusätzliche Trainingseinheiten, welche weniger mit dem Rad zu tun haben. Diese Einheiten sind allerdings nicht immer so toll wie das Gefühl bei einer ausgedehnten Biketour oder einem Tag im Bikepark.
Sicher, man muss nicht zwangsweise 5 mal die Woche trainieren um beim Radeln Spaß zu haben, aber wenn man fit ist, fallen einem anstrengende Passagen eben leichter, egal ob bergauf oder bergab. Dazu kommt, dass Muskulatur wohl der beste Protektor ist, den man tragen kann (was nicht bedeuten soll, dass man auf zusätzlichen Schutz verzichten braucht).

Also gut, die Gründe um neben dem Radeln 1-2 mal die Woche zusätzlich zu trainieren, scheinen plausibel und zum Anfang der Saison ist die Saison sicherlich noch riesig. Nun kommt aber schon die nächste Frage: Wie trainieren und vor allem was?
Das Internet ist voll mit Trainingsplänen. Selbst auf der MTB-Plattform Pinkbike bekommt man zahlreiche Tipps für tolle Trainings und zusätzliche Yogaübungen. Wem dies nichts ist, der kann mit Apps, wie Freeletics oder Runtastic toll trainieren. Zusätzlich kann man auch die Angebote im Fitnessstudio wahrnehmen und Gewichte von A nach B tragen.



Alle diese Trainingsmethoden (und natürlich noch viele mehr) haben ihre Daseinsberechtigung und werden wohl auf kurz oder lang zu Ergebnissen führen. Aus meiner Sicht ist aber das effektivste und härteste Training ist nicht immer das Beste für einen normalen Sport-Enthusiasten. Solange man Freizeitsportler ist, sollte man Sport als Spaß an der Bewegung sehen. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht quälen soll. Doch man muss eine Balance finden. Zusätzliche Trainings, welche helfen Muskulatur zum Radeln aufzubauen, sollten auch gleichzeitig Spaß bringen. Aber um das zu finden, muss man einiges ausprobieren und offen für Neues sein. Der eine liebt es zu laufen, der nächste geht bouldern und die Nachbarn quälen sich mit Crossfit. Mittlerweile gibt es für jeden Geschmack etwas und eben dieses große Angebot gilt es zu nutzen.

In den letzten 11 Jahren habe ich viele Trainingsmethoden probiert und finde es toll zu sehen, was es alles gibt. Aber ein was habe ich bei jeder Methode erfahren: Wenn man Spaß dabei hat, kommen auch die Erfolge und das Selbstbewusstsein steigt. Und mit genügend Selbstbewusstsein, klappt es auch mit den Saisonzielen. Daher: Habt Spaß am Sport und probiert unbedingt Verschiedenes aus.

P.S.: Alle die, die darauf stehen, andere leiden zu sehen, sollten sich das Video von Nino Schurter nicht entgehen lassen 😉 https://www.youtube.com/watch?v=xW-nWnl5hYk

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